am 01-31-2016 02:51
am 01-31-2016 02:51
Hallo zusammen!
Ich hab mal ne ganz blöde Frage ( ja ja, ich weiss blöde Fragen gibt es nicht) und da geht es um folgendes. Ich habe vor einiger Zeit gelesen, Frauen sollten die Erfolgsflagge beim Abnehmen nicht vor 3 Kilo schwingen, da sie immer unter Gewichtsschwankungen von ca. 3 Kilos im Monat schwanken, bedingt durch Hormonschankungen verursacht durch Pille, Stress etc. auch wenn sie ihren Kalorienverbrauch etc. niedrig halten.
Also ich achte zur Zeit sehr darauf, da ich ca. 10 Kilo abnehmen möchte in diesem Jahr. Ich treibe viel viel mehr Sport, bewege mich wirklich extrem mehr ( war ich vorher ein Couchpotatoe...) und schaue auf das was ich wirklich esse (ist zwar schwer mit 2 wählerischen Kindern aber es geht. Mama setzt sich durch) etc.
Jetzt habe ich diesen Monat wirklich fast 2,5 Kilo runter und bin echt stolz, aber als ich das las... da war mein eigenes Ego ziemlich runter. Da kam der Moment wo man so im Kopf hat: Wozu mach ich das? Hab ich Morgen, wenn ich einen neuen Zyklus habe, wirklich 3 Kilo wieder drauf? Klar will ich fitter werden, alleine meinen Kindern zur Liebe und vor allem meinem Körper zur Liebe.
Würde mich freuen mal eure Erfahrungen zu hören. Ist das wirklich so? Oder sagt ihr selber: Watn Schmarrn...
Liebe Grüße!
01-31-2016 14:18 - bearbeitet 01-31-2016 14:21
01-31-2016 14:18 - bearbeitet 01-31-2016 14:21
Hallo Arykei,
mach Dich nicht verrückt und genieße Deinen Erfolg.
Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass es bei mir maximal +/- 1 kg schwankt. Das aber generell, habe eher das Gefühl das es zyklusunabhängig ist. Und das Du genau morgen wieder 3 kg mehr hast ist eher unwahrscheinlich. Sicherlich ist da jeder Körper anders, aber auch bei den Leuten, die ich kenne und die auch abnehmen, ist das mit den 3 Kilo nicht so. Die haben auch Schwankungen, aber nicht +/- 3 kg.
Also nicht stressen lassen und weitermachen
LG
am 02-02-2016 15:28
am 02-02-2016 15:28
Hallo, ich glaube das ist ganz unterschiedlich. bei mir gibt es Schwankungen, die sind manchmal so unglaubwürdig, dass man - wenn es nicht so traurig wäre - lachen müsste. Leider ist das auch total demotivieren, denn man müht sich ab, was runter zu kriegen und wie angeflogen ist es wieder da.
Das merke ich auch bei Kleidung, an einen Tag sitzt es wirklich locker, am nächsten Press-Eng.
Bei mir hat es leider mit den WEchseljahren zu tun, und da werde ich nicht wirklich viel tun können als nicht die Nerven und die Geduld zu verlieren... Zyklus ist bei mir derzeit so chaotisch und durcheinander, dass man von Dauerschwankungen reden könnte.....
Ich hoffe, dass das mal besser wird.... bekanntlich stirbt die Hoffnung ja zuletzt.....
vg
am 02-02-2016 19:45
am 02-02-2016 19:45
Oftmals sind es Wassereinlagerungen. Es können auch mal Verdauungsprobleme sein.
am 02-05-2016 18:42
am 02-05-2016 18:42
Bekanntlich muß man um 1 Kilo abzunehmen 7.000 Kalorien mehr verbrennen wie man verbraucht, andersrum die gleich Menge mehr zu sich nehmen. Also woher sollen die 3 Kilo kommen? Von so hohe "Schwankungen" habe ich noch nie gehört, +/- 1 Kilo ist eher realistisch, die haben aber eher etwas mit Wassereinlagerungen und so weiter zu tun.
Ich stelle bei mir immer wieder fest, das ich mehr wiege wenn ich zu wenig trinke, auch Kohlehydrate aus Weißmehlprodukte hauen bei mir rein, das muß aber jeder selber sehen, was wie bei ihm wirkt.
Ich habe in den letzten Jahre 30 kg abgenommen, die letzten 10 seid Oktober, führe aber auch akripisch ein Ernährungstagebuch.
am 02-07-2016 18:59
am 02-07-2016 18:59
Ich mache das auch so mit dem ausrechnen. Also wenn ich in einer Woche 500 kcal Defizit habe und dann aber 2 kg mehr wiege, dann weiß ich, dass es Wassereinlagerungen sind und ich in wirklichkeit Fett abgenommen habe, weil ich mein Essen meistens abwiege und genau eintrage und eher aufrunde. Bei Aktivitäten genau das Gegenteil, da runde ich eher ab, damit ich mich nicht beschummle, bzw. ich nehm einfach die Werte die mein Charge HR mir rausspukt und trage nichts irgendwie extra ein, was das noch erhöht.
Wenn man unter Wassereinlagerungen leidet, dann merkt man das doch, wenn die Füße nicht mehr in die Schuhe passen oder die Hände oder das Gesicht aufgequollen ist. An manchen Sommertagen wiege ich morgens nach dem Pinkeln wirklich 3 kg weniger als wenn ich mich abends wiege (wo auch noch der Bauch voll ist). Über nacht geht bei mir meistens Wasser aus dem Gewebe und die Beine schwellen ab.
Wenn ich salzig gegessen habe, dann wiege ich halt die nächsten paar Tage 2 kg mehr. Wenn ich Muskelkater hab auch. Wenn ich zu wenig trinke, dann speichert mein Körper auch alles und bekommt Wassereinlagerungen.
Nach dem Eisprung habe ich auch bis zu 4 kg mehr, aber das merkt man doch, an geschwollenen Brüsten, Bauch, Beinen. Nach der Menstruation wiege ich dann plötzlich 5 kg weniger, weil ich eine Woche lang jeden Tag 10 Mal auf Klo muss und quasi die 5 l wegpinkel. Das merke ich auch, das Gewebe entspannt sich, alles ist viel weicher und wackeliger, aber meine Kleidung sitzt dann lockerer. Kennt ihr das nicht? Ich hab teilweise unterschiedliche BH-Größen für unterschiedliche Zyklusphasen. Beim Abnehmen freu ich mich immer, wenn ich meine Tage hab, danach wiege ich immer am wenigsten. 🙂
Das selbst ist beim Zunehmen. Wenn man 1 kg zunehmen will, muss man 9000 kcal mehr aufnehmen als man verbrannt hat! Wenn das rechnerisch nicht passiert ist und man an einem Tag mal 2 kg mehr wiegt als den Tag davor, dann ist das nur Wasser, da braucht man sich wirklich nicht verrückt machen. Das Wasser geht auch wieder weg, spätestens nach 4 Tagen, wenn man nicht immer weiter salzig isst oder den Bauch voll hat.
Also immer schön viel schlafen, bewegen und viel Wasser trinken!
am 03-01-2016 11:17
am 03-01-2016 11:17
Bei mir sind es zyklusbedingt zwischen ein und zwei Kilo, die ich zu- und abnehme. Das ist aber wirklich nur Wasser. Ich merke das ganz deutlich an meinen Ringen. Auch zu wenig trinken, viel Sport und flasches Essen (Chinese ist ganz schlimm, wahrscheinlich wegen des dort viel verwendeten Glutamats) führen bei mir zu Wassereinlagerungen. Trotz dieser Schwankungen läßt sich doch aber auch eine Tendenz erkennen. Und wenn du weniger zu dir nimmst als du verbrauchst, wird diese Tendenz nach unten gehen. Also lass den Kopf nicht hängen und mach einfach weiter. Du schaffst das, wenn du nur selber daran glaubst!
VG
Jannett