Vor einem Monat habe ich eine Sense 2 gekauft, nachdem meine Ionic nach drei Jahren den Geist aufgegeben hat. Ich benutze die Smartwatch täglich im Training. Mein Fazit, als Trainingsgerät und als Uhr unbrauchbar:
Das Gerät terrorisiert einen mit den Aktivzonenminuten, einer Erfindung, welche niemanden interessiert. Zwar hat es ein Menü (Ziel für Aktivzonenminuten), mit welchem man die dauernde Anzeige abstellen kann. Diese Einstellung hat jedoch keine Wirkung. Ich habe mir ein Trainingsdisplay eingerichtet, welches oben die Kilometer, in der Mitte die Herzfrequenz und unten die verstrichene Trainingszeit anzeigt. Ich denke, die meisten Trainierenden interessieren diese Werte. Wenn ich nun während des Trainings den Arm hebe, damit ich meine Parameter angezeigt bekomme, zeigt mir die Smartwatch die Aktivzonenminuten an. Erst nach mühsamem Herumfingern auf dem Display kommt die gewünschte Anzeige. Trainierende haben häufig feuchte Finger, damit ist die Bedienung des Displays ein besonderes Vergnügen und teilweise nur durch Unterbrechung des Trainings möglich.
Wie auf früheren Geräten lässt sich für das Training ein Shortcut einrichten. Dort ist meine Erwartung, dass nach Betätigung des Knopfes das Gerät auf Laufen geht und sich mit dem GPS verbindet, so dass ich nur nur noch "Start" drücken muss. Das Gleiche am Schluss, ich hebe die Uhr und kann mit einem Druck das Training beenden. Weit gefehlt, bei der Sense 2 sind dies immer mehrere Befehle auf einem Display, welches feuchte Finger nicht liebt. Übrigens, die Fitbit Ionic konnte dies alles und funktionierte perfekt.
Der Sensor für die Anzeige bei Armhebeln funktioniert manchmal und manchmal nicht.
Mein Wunsch an die Entwickler: Richten Sie die Trainings so ein, dass bei Start mit einem Druck das Richtige da ist, Beim Laufen absolute Ruhe herrscht (auch Vibration in Zusammenhang mit Zielen) und beim Schluss mit einem Klick abgestellt werden kann. Das wäre eine echte Smartwatch zum Trainieren.
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